Animierte Typografie

Typografische Animationen wird es sicherlich in Zukunft in immer größerem Ausmaß geben. In Werbe-Zusammenhängen werden Animationen jetzt schon häufig umgesetzt. Dabei werden manchmal auch konzeptionelle Umsetzungen präsentiert, die jedoch häufig an stereotypen Ausdrucksformen orientiert bleiben. Um die Verbreitung von Stereotypen einzudämmen und neue Wege zu beschreiten, ist es interessant, das Verhältnis der Schriftart und des Umgangs mit der Schrift in Beziehung zum eigentlichen Textinhalt zu setzen. Die Typografie sollte den zu transportierenden Inhalt unterstützen. Neben der ursprünglichen sprachlichen Aussage können über die reine Gestaltung des Textes zusätzlich emotionale Aspekte transportiert werden. Der Betrachter kann herausfinden, wo die Botschaft versteckt ist. Vielleicht nimmt er einen Gedanken erst später wahr. Dadurch wird eine Typo-Animation aber erst spannend, vielschichtig und aussagekräftig.

Ein typografisches Gedicht

Begriffe aus der Bleisatzzeit

Viele Begriffe aus der Welt der Typografie bilden eine eigene Fachsprache, die sich über Jahrhunderte durch die speziellen Fachsprachen verschiedener Berufsgruppen sowie durch umgangssprachliche Einflüsse entwickelt hat. Heute erscheinen einige Begriffe sehr schlüssig, andere sind uns heute unverständlich und erscheinen uns teilweise auch als nicht mehr zeitgemäß. Für Gestalter, die sich mit Typografie beschäftigen, sind jedoch auch die altertümlichen Begriffe wichtig für das Verständnis im Umgang mit Schrift. Bei diesem Projekt werden einige Begriffe durch kurze Filme mit bewegter Typografie optisch erklärt. Das Ziel dabei ist, außer der Filminformation keine weitere Erklärung mehr zu benötigen. Dies ist ein Grundprinzip für diverse digitale Medien, die bewegte Bilder umsetzen können. Gerade bei Mobile-Devices ist es oft wichtig, eine Information möglichst schnell und effizient zu kommunizieren.

Hurenkind

Durchschuss

Zwiebelfisch


Gänsefüßchen