Größe und Eleganz der Antike

„SENATVS·POPVLVSQVE·ROMANVS“ — so beginnt eine Inschrift auf der Trajanssäule in Rom. Diese stellt eines der beeindruckendsten und gut erhaltenen Beispiele antiker Schriftkunst dar. Diese Schriftform, die entsprechend ihrer Anwendung als „Capitalis Monumentalis“ bezeichnet wird, stammt aus den Jahren 112/113 nach Christus. Sie zeigt eine besonders feine und filigrane Ausgestaltung der Strichstärken und Serifen. Dadurch entfaltet sich hier besonders der Charakter von Größe und Eleganz in der Schriftgestaltung der Zeit.

Für den ersten Umgang mit Schrift im ersten Semester (Kommunikationsdesign) eignet sich diese Schriftform besonders gut. Die Ergebnisse sind zwar in der Regel nicht perfekt ausgeformt, jedoch bekommen die Studierenden ein Gefühl für den Grundaufbau der einzelnen Buchstaben des lateinischen Alphabets. Die durch die zeichnerische Anwendung gewonnenen Erkenntnisse unterstützen grundlegend den späteren professionellen Umgang mit digitaler Schrift am PC.

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